„Jahre ohne Namen“ von Linda Arndt bei MARTIN BÜHLER Publishing erschienen

Der auf Tatsachen beruhende Roman „Jahre ohne Namen“ schildert das grausame Schicksal der Großmutter der Autorin Lina Arndt. Das Buch entstand nach schriftlichen sowie mündlichen Überlieferungen der Großmutter Klara, die sie an ihre Tochter Käthe weitergab. Die schriftlichen Aufzeichnungen ihrer bis zu ihrem Tode in Jübek lebenden Großmutter, die in einem Ordner verwahrt wurden, las die Autorin das erste Mal vor vier Jahren: »Ich war vollkommen erschüttert über die Geschehnisse, die in den Aufzeichnungen meiner Großmutter geschildert wurden«, erzählt Linda Arndt, »ich wusste sofort, dass ich einen unglaublichen Schatz ich in den Händen hielt.« Der Tatsachenroman ist nun als E-Book und als Taschenbuch bei MARTIN BÜHLER PUBLISHING erschienen.

 

Klara Petz, geb. Nojak, erblickt im Jahr 1889 in Nowominsk das Licht der Welt und wächst in Radzymin in der Nähe von Warschau in Polen auf, das damals zum Kaiserreich Russlands unter Zar Alexander II gehörte. Als Tochter des deutschstämmigen Gutbesitzers Emil genießt sie zunächst ein unbeschwertes Leben, obwohl ihre strenge Mutter Augusta ständig dafür sorgt, dass sie und ihre Geschwister mit anpacken. Die Kinder müssen genau so hart arbeiten wie die Arbeiter auf dem Hof der Eltern. Das heranwachsende Mädchen Klara fürchtet sich allerdings am meisten davor, zwangsverheiratet zu werden, da ihre Schwester Ida von ihrem Ehemann geschlagen und gedemütigt wird und und auch Therese mit ihrem Ehemann Heinrich nicht glücklich ist. Klara ist der Liebling ihres Vaters, und dieser lässt sich von seiner Tochter dazu überreden, ihre Heirat noch etwas aufzuschieben, ganz zum Ärgernis ihrer Mutter, die ihre Tochter möglichst bald »unter der Haube« wissen will.

 

 

Doch alles ändert sich mit dem frühen Tod des Vaters 1907. Klaras Schwager Heinrich fühlt sich berufen, einen Ehemann für die Schwester seiner Ehefrau zu finden, und seine Wahl fällt auf Adolf Petz, der auf einem vollkommen heruntergewirtschafteten Gut zusammen mit seiner Mutter und vier arbeitsscheuen Schwestern lebt. Klara fügt sich ihrem Schicksal, das es in den kommenden Jahren alles andere als gut mir ihr meint. Ihr Ehemann erweist sich als mürrischer Zeitgenosse, der sich lieber dem Pferde- und Droschkenhandel hingibt und sich regelmäßig in Kneipen herumtreibt, als sich um seine Ehefrau und die wachsende Kinderschar zu kümmern.

 

Klara arbeitet von morgens bis abends und bedient die Schwestern ihres Ehemannes, bis es ihr irgendwann reicht. Sie setzt ihrem Ehemann ein Ultimatum, droht sogar damit, ihn zu verlassen und Adolf willigt schließlich zähneknirschend ein, das alte Gut zu verkaufen. Sie erwerben eine neue »Wirtschaft«, und als 1914 gerade etwas Frieden in ihr Leben einkehrt, bricht der Erste Weltkrieg aus, und sie werden von russischen Soldaten nach Sibirien deportiert: „Das war der schlimmste Moment meines bisherigen Lebens, als wir alles zurücklassen mussten. Doch es sollte noch schlimmer kommen. Jahre sollten folgen, denen ich keinen Namen zu geben vermochte und immer noch nicht zu geben vermag. Für mich einfach nur Jahre ohne Namen.“

 

Doch Klara hält ihre Familie tatkräftig zusammen, lässt sich nicht unterkriegen und bietet ihrem Ehemann immer wieder Paroli. Flucht und Vertreibung, Hunger und Tod – Linda Arndt begleitet ihre Großmutter durch die deutsch-polnisch-russische Geschichte und gibt den Jahren ohne Namen ein Gesicht.

 

Dieser Tatsachenroman ist ein bewegendes Zeugnis des unerschütterlichen Glaubens an Liebe, Güte und Menschlichkeit – und die Stärke der Frauen!

 

Leserstimmen bei amazon.de:
Sybille: »Klara wird dem Leser lebendig, realistisch und interessant präsentiert. Der Wechsel zwischen Tagebucheinträgen und aufgezeichneten sowie ausgeführten Erinnerungen samt Bildmaterial ist wunderbar gelungen und macht die Erzählung persönlich, dynamisch, auch der Zeitwechsel trägt dazu bei. Ein tolles Thema.«

 

Annkatrin: »Das Schicksal dieser jungen Frau Klara hat mich bis ins Mark erschüttert und ich frage mich, wie stark muss ein Mensch sein, all jene Geschehnisse, die in dem Buch geschildert werden, zu ertragen? Es war schwer das Buch aus der Hand zu legen, ein Kriminalroman kann nicht spannender sein.«

 

Das E-Book kostet 4,99€ und kann u.a. bei amazon.de heruntergeladen werden. Das Taschenbuch ist ebenfalls bei Amazon erhältlich (ISBN-13: 978-1537513423).

 


Vita:

Linda Arndt, Jahrgang 1955, geb. im Norden Schleswig-Holsteins, aufgewachsen auf einem Bauernhof, ist eine Tier- und Naturliebhaberin. Reisen in ferne Länder, fremde Kulturen, gehören neben dem Schreiben zu ihren großen Leidenschaften. Ende der siebziger bis Mitte der achtziger Jahre war sie aktive Sportschützin mit dreimaliger Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft.

 

Lina Arndt ist verheiratet und Mutter einer Tochter sowie Großmutter. Die Autorin verfügt über eine kaufmännische Ausbildung, langjährig chemisch-technische Berufserfahrung sowie eine Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten. Bevor sie als Geschäftsführerin zum Reha- und Behinderten Sportverband Schleswig-Holstein e.V. wechselte, war sie bei einer Bundesbehörde angestellt, bis sie aus gesundheitlichen Gründen in den vorzeitigen Ruhestand versetzt wurde.

 

1998, nach einem ereignisreichen und prägenden Erlebnis in Thailand, begann sie mit dem Schreiben von Psychokrimis. Ihr Tatsachenroman »Jahre ohne Namen« basiert auf den Aufzeichnungen und Erzählungen ihrer Großmutter Klara Petz sowie mündlichen Überlieferungen ihrer Mutter Käthe.

 

Pressekontakt

 

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Die Inhaberin Ingken Wehrmeyer ist sowohl ausgebildete Juristin als auch Journalistin und hat in allen Medienbereichen gearbeitet: Tageszeitungen, Hörfunk (NDR), Fernsehen (RTL und ZDF), Fachzeitschriften und Internet. Die Journalistin schreibt zudem Pressemitteilungen und Artikel für Kundenmagazine, aber auch regionale Sachbücher (u.a. für den Wachholtz-Verlag). Darüber hinaus ist sie Mitglied der Autorengruppe »Roter Hering«, die zusammen mit Tatort-Drehbuchautor Felix Huby Exposés, Treatments und Drehbuchideen für Fernsehproduktionen entwickelt.

 

 

 

 

 

 

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