„BEDROHLICHE FRACHT“ von Hardy Pundt bei MARTIN BÜHLER Publishing erschienen

Auf den Müllhalden in unserem Land stapeln sich Geräte, die kaputt sein sollen. Viele könnten jedoch noch funktionieren, oft nach nur kleinen Reparaturen: Bildschirme, Drucker, Computer, aber auch Waschmaschinen, Geschirrspüler und Trockner. Dieser Elektroschrott ist ein Ergebnis der „geplanten Obsoleszenz“, glaubt Hardy Pundt, Autor des Wirtschafts-Krimis „Bedrohliche Fracht“, der bei MARTIN BÜHLER Publishing erschienen ist. „In sehr viele Geräte werden Teile eingebaut, die nach einer vorbestimmten Zeit kaputtgehen, oder sie werden so gesteuert, dass sie ihre Dienste versagen, obwohl sie noch vollkommen in Ordnung sind“, sagt der Autor, der an der Hochschule Harz Geoinformatik lehrt. „Dieses ‚geplante Veralten‘ ist ein Teil unseres Wirtschaftssystems. Güter sollen nur eine vorbestimmte Zeit funktionieren, damit die Verbraucher sich immer wieder neue Geräte kaufen müssen.“

In Fachkreisen wird dieses System „geplante Obsoleszenz“ genannt – ein Phänomen, das zum Beispiel Stefan Schridde in seinem Buch „Murks? Nein Danke“ angeprangert hat. Ein Vortrag dieses Autors inspirierte Hardy Pundt zu seinem Krimi, in dem er aufzeigt, welche schwerwiegenden Folgen diese Praktiken verursachen können. Der Elektroschrott landet nämlich u. a. illegal auf mit Giften verseuchten Müllhalden, z.B. der Elektroschrott-Müllhalde Agbogbloshie in Accra, Hauptstadt von Ghana – dem ersten Schauplatz des Krimis „Bedrohliche Fracht“.

 

Hier suchen die beiden Jungen Bijan und Jaboah nach Rohstoffen, um sich ein paar Cedi dazu zu verdienen und riskieren dabei ihre Gesundheit. Auf diese Missstände wollen der Lübecker Hochschullehrer Ralf Wedelund und seine Kollegin Anette Nevers durch ihre Initiative HOPE aufmerksam machen. In Accra prangert der afrikanische Dozent Jerome Abdamoah, der für einige Zeit als Gastdozent in Lübeck war, diese Praktiken in seinem Heimatland an. Die drei Wissenschaftler freunden sich an, und als Anette zu einem Gegenbesuch in Accra eintrifft, entwickelt sich zwischen ihr und Abdamoah mehr als nur ein freundschaftliches Verhältnis.

 

Doch dann ereignet sich etwas vollkommen Unerwartetes: Auf einer Kundgebung in Lübeck wird Wedelund mit einem Farbbeutel beworfen, seine Hauswand wird beschmiert, und er wird beim Joggen brutal zusammengeschlagen. Offensichtlich ist auch Abdamoah mit seinen Recherchen einigen Firmen zu nahe gekommen, denn er wird ebenfalls Opfer eines Angriffs von Unbekannten. Die beiden Jungen Bijan und Jaboah werden Zeuge dieses hinterhältigen Überfalls – aber werden sie diesen Vorfall der örtlichen, teils korrupten Polizei melden?

In Lübeck übernimmt die Kommissarin Helga Hinrichs die Ermittlungen, die dabei von ihrem sich eigentlich im Ruhestand befindlichen Kollegen Lasse Thiesfeldt unterstützt wird, während in Accra Chief Inspector Donkor die Hintergründe des Überfalls auf Abdamoah aufzuklären beginnt. Anette Nevers hingegen hat sehr private Motive: Sie will unbedingt wissen, warum ihr Geliebter beinahe sein Leben lassen musste. Steckt womöglich die von ihr und ihren Kollegen angeprangerte Wirtschaftsmafia dahinter? Und hat ihr Noch-Ehemann Joris mit den Überfällen zu tun? Er ist für eine Speditions-Firma tätig, die offiziell nur Dünger nach Afrika verschifft ...

 

Hardy Pundt ist ein spannender Insider-Wirtschafts-Krimi gelungen, der aufgrund seiner aktuellen Thematik für Gesprächsstoff sorgen wird!

 

Das E-Book kostet 4,99€ und das Taschenbuch 10,60€. Beide Ausgaben sind bei Amazon.de erhältlich: http://amzn.to/21lIEvd


 

Vita:

Hardy Pundt (*1964 in Hage) stammt von der Nordsee-Insel Memmert und verbrachte Kindheit und Jugend in Ostfriesland. Er studierte von 1984 bis 1990 in Münster Geographie, Geologie und Botanik. Seit 2002 ist er Professor für Geoinformations- und Datenbanksysteme an der Hochschule Harz, Fachbereich Automatisierung und Informatik. Seit 1992 hat er mehr als 90 Fachtexte in deutscher und englischer Sprache veröffentlicht. Darüber hinaus ist er auch als Schriftsteller erfolgreich. Er lebt mit seiner Familie in Schleswig-Holstein.

 

 

Pressekontakt

 

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Die Inhaberin Ingken Wehrmeyer ist sowohl ausgebildete Juristin als auch Journalistin und hat in allen Medienbereichen gearbeitet: Tageszeitungen, Hörfunk (NDR), Fernsehen (RTL und ZDF), Fachzeitschriften und Internet. Die Journalistin schreibt zudem Pressemitteilungen und Artikel für Kundenmagazine, aber auch regionale Sachbücher (u.a. für den Wachholtz-Verlag). Darüber hinaus sie Mitglied der Autorengruppe „Roter Hering“, die zusammen mit Tatort-Drehbuchautor Felix Huby Exposés, Treatments und Drehbuchideen für Fernsehproduktionen entwickelt.

 

 

 

 

 

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