Analoge Amerika-Reise „ohne Schnickschnack“ kurz vor der Jahrtausendwende: „US“ von Gregor Schweitzer als Neuauflage bei MARTIN BÜHLER Publishing erschienen

Wer oder was ist oder sind die USA? Diese kurze Frage kann viele mögliche Antworten nach sich ziehen. Dass Gesellschaft nicht unbedingt dasselbe wie Geselligkeit ist, hat Gregor Schweitzer während der vergangenen Jahre immer wieder neu erfahren müssen, und so hat er – nach Absolvierung seiner Reise (fünfhundert Jahre nach Kolumbus) mit Hund Bronco durch die Vereinigten Staaten von Amerika – seinen fiktiven Protagonist Freiherr Götz von Coellen (in Anlehnung an den von ihm verehrten Forschungsreisenden Prinz Maximilian zu Wied † 3. Februar 1867) ebenfalls mit Hund in Form einer der letzten „Analog-Reisen-ohne-Schnickschnack“ quer durch den Indianerkontinent fahren lassen; am Ende des letzten Jahrhunderts, am Ende des letzten Jahrtausends, am Ende einer Epoche!

 

Dennoch basiert sein Werk auf einer langjährigen, autobiographischen Erfahrung im Umgang mit den „Amerikanern“, ist er doch das erste Mal 1976 mit 15 Jahren als Schüler nach Kalifornien geflogen, um dort bei einer Gastfamilie zu leben und die High School zu besuchen. Seitdem hat ihn das „Fernweh“ nicht mehr losgelassen.

Im 1992 vor Ort gekauften Wohnmobil Sprinter „Old Speedo“ ist Schweitzer zusammen mit seinem Hund „Goldbär-Bronco“ den Spuren des von ihm verehrten Schriftstellers John Steinbeck gefolgt, der seinerzeit mit seinem Hund Charley im Jahr 1960 von New York aus eine ähnliche Route gewählt hat, um den großen gesellschaftlichen Veränderungen seines Landes zu jener Zeit nachzuspüren. Schweitzers/von Coellens große Reise beginnt in Kalifornien in Richtung Arizona bis Texas, führt dann über Louisiana nach Florida, nach Georgia und Tennessee und schließlich nach Missouri, Kansas, South Dakota und Wyoming. Von dort aus wendet sich sein Berichterstatter und Beobachter Götz-von-Coellen wieder in Richtung Osten, um über Montana, Minnesota und Illinois nach Maine, Massachusetts, Connecticut und schließlich nach New York zu gelangen, wo seine ungewöhnliche Reise nach mehr als einem Jahr endet.

 

Für Schweitzer ist „US“ kein Roadmovie, kein apodiktischer, korsettierender, orthodoxer Reiseführer, sondern ein „Abgesang auf eine bodenständige Gesellschaft“, der nichts von seiner Aktualität verloren hat und stellenweise einen unverfälschten, direkten Einblick in die Seelen der Menschen bietet, die vor allem in ländlichen Gebieten um ihren Platz in ihrer Gesellschaft kämpfen müssen und sich dabei immer öfter gegen alles „Andersartige“, also sogenannte „Feinde“ zur Wehr setzen und stets auf der Suche nach den „einfachen Elementen des Lebens“ sind.

 

Das Buch ermöglicht neben dem Einblick in die einst Steinbecksche „Suche nach sich selbst“ die Möglichkeit zum tieferen Verständnis eines globalen Phänomens genannt „Gesellschaftswandel“; besonders aber jenes Wandels, der in den Vereinigten Staaten von Amerika am Ende des zwanzigsten Jahrhunderts in eine seiner letzten Entwicklungsphasen zum Showdown übergegangen ist und – vor der eigenen Bevölkerung nicht Halt gemacht habend – bis heute von einigen Wenigen weiter vorangepeitscht wird.

 

Wie beschreibt Schweitzer selbst seinen literarischen Versuch in Martin Bühlers Blog?:

 

„Dieses große und gewichtige, ja wahrhaft gewaltige Ende einer Ära ... das Ende einer Epoche ... ja vielleicht sogar das Ende eines gewohnten, uns zum Automatismus gewordenen IST-Zustand-Mensch, soll (und das sind wir großmütigen und fairen Verlierer ihm schuldig, das ist nicht mehr als recht und billig, weil vor Jahrhunderten eröffnet mit neuzeitlichem Aufgesang) in sein Ende hinein auch durch unser künstlerisches Versuchen begleitet werden: nämlich mit einem entsprechenden, das Alte beschreibenden US-Abgesang: eine Hommage an die Nostalgie, eine beschwörende Hymne an das unvermeidbare Verlorengehen, ein mahnendes Hohelied für das Neue! Bodenständig und grundehrlich – subjektiver geht es nicht!“

weiterlesen: http://autor-martin-buehler.de/gods-own-country/

 

Das E-Book kostet 4,99€ und das Taschenbuch 15,89€. Beide Ausgaben sind bei Amazon.de erhältlich. Mehr Infos auch unter: http://autor-martin-buehler.de/autoren/

 

 

Vita:

 

Gregor Schweitzer: geboren am 24.12.1959

Abitur

Offizier bei der Bundeswehr

Studium LMU München: amerikanische Kulturgeschichte, Ethnologie, Hethitologie,

Schweitzer arbeitet als freier Schriftsteller und Literaturagent:

Literaturagentur SKRIPTYCHON (www.skriptychon.de)

Hauptinteresse: sozialkritische Belletristik, seine Familie, Rottweiler und das Meer

Seit 2006 lebt die Familie Schweitzer zurückgezogen in Spanien.

 

 

Pressekontakt

 

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Die Inhaberin Ingken Wehrmeyer ist sowohl ausgebildete Juristin als auch Journalistin und hat in allen Medienbereichen gearbeitet: Tageszeitungen, Hörfunk (NDR), Fernsehen (RTL und ZDF), Fachzeitschriften und Internet. Die Journalistin schreibt zudem Pressemitteilungen und Artikel für Kundenmagazine, aber auch regionale Sachbücher (u.a. für den Wachholtz-Verlag). Darüber hinaus sie Mitglied der Autorengruppe „Roter Hering“, die zusammen mit Tatort-Drehbuchautor Felix Huby Exposés, Treatments und Drehbuchideen für Fernsehproduktionen entwickelt.

 

 

 

 

 

 

 

 

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