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Endlich hatte ich das Regal mit Prosecco und Sekt entdeckt. Ich staunte nicht schlecht, denn hier gab es mehrere Sorten Champagner und Winzersekt, offensichtlich hatte man sich auf die gut betuchte Kundschaft eingestellt. Alle Sorten waren reichlich vorhanden, nur von meinem Lieblingsprosecco stand nur noch eine einsame Flasche auf dem obersten Regalboden. Das Preisschild verriet mir, warum dieses Produkt so gut wie ausverkauft war: Statt für 4,99 € war die Flasche für nur 2,99 € im Angebot. Wie schön, dachte ich, und stellte mich auf die Zehenspitzen, um nach dem Prosecco zu greifen, aber ich kam nicht dran. Eine männliche Hand schob sich an mir vorbei, und da der dazu gehörende Mensch offensichtlich mindestens einen Kopf größer war, erreichte sie die Flasche ohne Probleme. Ich drehte mich zur Seite, in der freudigen Erwartung, den Prosecco in Empfang zu nehmen und mit dem festen Willen, meinem Helfer überschwänglich zu danken, aber ich sah nur noch den Rücken eines kräftig gebauten Herren in einer – wie ich gestehen muss – topschicken Seglerjacke. Dieser Mistkerl hatte sich doch tatsächlich den letzten Prosecco dreist geschnappt, obwohl er doch genau gesehen haben musste, dass ich kurz davor war, mir die Flasche aus dem Regal zu nehmen. „He, Sie da!“, zischte ich laut, und einige Kunden mit bis zum Rand gefüllten Einkaufswagen blieben neugierig stehen. Auch der Seglertyp hielt an, um sich nach mir umzuschauen.

„Lars?!“

 

 

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