Leseprobe: eBook Froschkuss von Jo Berlin

eBook Foschkuss Jo Berlin
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Einen Moment breitete sich eine unangenehme Stille im Raum aus, denn nun ging es darum, welches Thema ich realisieren sollte. „Und du, Sonia“, sagte Lars und durchblätterte den Papierhaufen, der vor ihm lag. Er sah heute wieder einfach umwerfend aus. Sein blondes, dichtes Haar war perfekt geschnitten und mit etwas Gel nach hinten frisiert. Er hatte ein männliches, kantiges Gesicht und eine leicht gebogene kräftige Nase. Die Narbe auf seiner Stirn war ziemlich auffällig, aber mich störte sie nicht, im Gegenteil. Mir gefallen Menschen, die nicht perfekt sind, sondern irgendein kleines Makel haben, zum Beispiel eine Zahnlücke oder abstehende Ohren. Endlich hatte Lars gefunden, was er suchte: „Du machst eine Reportage über das neue Wellness-Center, dieses Ostsee-Spa, das muss Mittwoch fertig sein.“

„Ist das nicht der neue Anzeigenkunde?“, fragte ich spitz, denn mich nervte schon lange, dass wir eigentlich nur noch PR-Artikel für unsere Kunden schreiben mussten. Lars blickte mich verständnislos an, als es klopfte: „Bin ich etwa zu spät?“, fragte eine große, rotblonde Frau mit hammermäßig hohen schwarzen Pumps und engem Jeanskleid. Lars lächelte breit: „Nee, Celine, kein Problem!“ Er machte eine einladende Geste: „Setz dich doch!“ Für einen Moment hatte ich den Atem angehalten, jetzt musste ich mich erst einmal beruhigen. Es war die Frau aus dem Cabriolet, mit der Lars am Wochenende unterwegs gewesen war. „Celine“, was für ein Name!, dachte ich. Lars blickte in die Runde: „Celine wird hier ein halbes Jahr hospitieren. Sie hat gerade die Hamburger Journalistenschule beendet und wird hoffentlich für mehr Glamour bei uns sorgen.“ Er blickte Celine anerkennend an: „Celine arbeitet nämlich nebenbei auch als Model

 

 

 

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