Deutschland gewinnt die Social Media Marketing EM 2012

Deutschland gewinnt die “Social Media Marketing EM 2012″ gegen den amtierenden Fußball-Weltmeister Spanien. England erreicht das Halbfinale und Italien scheidet schon in der Vorrunde aus. Dies prognostiziert das Deutsche Institut für Marketing (DIM) in Köln in einer aktuellen Social Media Studie.

Das Deutsche Institut für Marketing wertete rund vier Millionen Nutzungsaktivitäten auf Facebook- und Twitter-Seiten der 16 Teilnehmer-Nationen des Fußballturniers in Polen und der Ukraine aus. Einige Fußballverbände und ihre Nationalmannschaften setzen Social Media Marketing bereits jetzt professionell zur Fan-Kommunikation ein. Bei vielen anderen Teilnehmerländern besteht noch erhebliches Optimierungspotenzial.

 

Der Spielplan der “Social Media Marketing EM 2012″ entspricht dem Reglement der Fußball-Europameisterschaft - auf die Gruppenphase folgt die spannende K.-o.-Runde. Für das virtuelle Turnier kam es in allen Paarungen zu einem direkten zahlenmäßigen Vergleich von Onlineaktivitäten nach einem besonderen Modus. Mehr Informationen dazu enthält die Studie.

 

Zunächst ermittelten die Social Media Experten des DIM für alle Teilnehmerländer nach der Anzahl ihrer Nutzungsaktivitäten auf Facebook (”Gefällt mir”, “Sprechen darüber”) eine Rangfolge. Die Auszählung der Nutzungsaktivitäten auf Twitter (”Tweets” und “Followers”) erfolgte nach dem gleichen Verfahren. Im Anschluss daran konnten die Rangsummen für beide Medienkanäle gebildet werden, wobei die Nation mit der niedrigsten Rangsumme die Tabellenposition eins belegte. Bei Gleichstand ergab sich eine weitere Tabellenanpassung, nach der das Land mit der größeren Anzahl von Gesamt-Nutzungsaktivitäten (Facebook und Twitter) eine bessere Tabellenposition belegt.

 

Neben der Berücksichtigung der Nutzungsaktivitäten war die Anzahl der von den nationalen Fußballverbänden der Teilnehmer-Nationen eingesetzten Medienkanäle für die Tabellenposition entscheidend. Länder mit zwei “offiziellen” Kommunikationsplattformen wurden in der Endabrechnung bevorzugt behandelt.

 

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